”Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.”
Bertolt Brecht

Vom EM-Thron auf den OP-Tisch

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Julia Irmen stieg in den Ring und bewies einmal mehr ihre Klasse.

In einem WKU-Europameisterschaftskampf dominierte sie ihre griechische Gegnerin Tita Groueva und konnte in überzeugender Manier alle 5 Runden klar für sich entscheiden. Bestens vorbereitet, jedoch auf Grund eines Fingerbruchs leicht gehandicapt, zeigte Irmen ihr ganzes Können und ließ ihrer Kontrahentin nicht den Hauch einer Chance. Auch das Publikum und die ansässigen Medien waren von ihrem Kampf sehr begeistert, was man nach Ende des Fights bei den zahlreichen Autogramm- und Fotowünschen, Interviews und Gratulationen deutlich sehen konnte.

„Ich war mit meinem Kampf sehr zufrieden und konnte auch größtenteils das zeigen, was ich mir vorgenommen habe. Die tolle Stimmung in der Halle und meine wie immer extra mitgereisten Fans haben den Abend dann natürlich nochmal ein Stück weit schöner gemacht“, so Irmen. Begleitet und unterstütz wurde die sympathische Bundespolizistin auch dieses Mal von vielen lautstarken Anhängern, vorwiegend aus dem Familien- und Freundeskreis ihrer Heimat. Im Anschluss an den gelungenen Kampfabend wurde natürlich in Stuttgart noch ausgiebig gefeiert, ehe es Sonntag nach einem kurzen Besuch des Tennis ConFedCups wieder nach Hause ging.

Dieses Mal jedoch nicht ganz so entspannt wie sonst, da am darauffolgenden Dienstag bereits der OP-Termin in der Hanchirurgie in Starnberg folgte. Dort wurde Irmen an ihrem rechten Mittelfinger operiert, den sie sich bereits vor ein paar Wochen im Training gebrochen hatte. „ Die OP ging Gott sei Dank recht fix und ohne Probleme über die Bühne und ich konnte noch am gleichen Tag nach Hause zu meiner Familie“, so die sympathische Wahl-Osterhofenerin. „Jetzt steht erstmal ein bisschen Schonung und nur leichtes Lauftraining auf dem Programm und in zwei bis drei Wochen geht’s dann wieder in die Vorbereitung für meinen nächsten Kampf am 07. Juni in München im Zirkus Krone“.

 

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