”Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.”
Bertolt Brecht

Julia Irmen


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Mein Name ist Julia Irmen

und ich bin am 22.09.1984 im wunderschönen Stralsund an der Ostsee geboren. Nachdem ich meine ersten Lebensjahre dort verbrachte, ging meine Mutter mit mir und meinen zwei Brüdern Julius und Johannes nach dem Mauerfall ins niederbayerische Dingolfing, wo ich auch meine restliche Jugendzeit verbracht habe.

Nachdem ich die Mittlere Reife erlangte, erfüllte ich mir einen insgeheimen Kindheitstraum und ging im zarten Alter von 17 Jahren zur Bundeswehr. In Kempten im Allgäu machte ich die dreimonatige Grundausbildung und kam dann anschließend nach München zur Sanitätsakademie. Dort verbrachte ich auch meinen restlichen Wehrdienst und sammelte viele Eindrücke und Erfahrungen im medizinischen Bereich.

Im Oktober 2004 verschlug es mich dann nach Deggendorf, wo ich eine Ausbildung zur Polizeivollzugsbeamtin bei der Bundespolizeiabteilung Deggendorf machte. Nach zweieinhalb Jahren Ausbildung konnte ich diese auch mit Erfolg beenden und arbeite seither in einer Einsatzhundertschaft in Deggendorf.

Meinen Mann Stefan lernte ich dort während der Ausbildung kennen und am 09.07.2008 heirateten wir in meiner Heimat an der Ostsee. Zur Familie gehören weiterhin unsere Chihuahua-Hündin Lilo und seit 2011 unser kleiner Sonnenschein Maximilian!

Zum Kickboxen kam ich eigentlich nur durch Zufall:

Früher war ich begeisterte Volleyballerin, musste mir aber 2001 nach einer Schulteroperation einen „Ausgleichssport“ suchen, da mir die Ärzte vom Volleyball abrieten. Nachdem ich dann ein paar Mal ins Kickboxtraining geschnuppert hatte, ließ mich dieser Sport nicht mehr los und ich fing an, regelmäßig zu trainieren und später auch zu kämpfen. Nach einigen durchaus erfolgreichen Jahren im Amateurkickboxen suchte ich ab Anfang 2011 eine neue Herausforderung und wechselte zum Amateurboxen.

Nominierung zu den Olympischen Spielen in London

Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in Straubing im August 2011 war ich für die Olympiaqualifikation für die Spiele 2012 in London nominiert. Leider verpasste ich in China denkbar knapp das begehrte Ticket für die Olympischen Spiele und trat dementsprechend niedergeschlagen die Heimreise an. Zum damaligen Zeitpunkt war ich mir sportlich nicht mehr sicher, was ich noch machen will oder ob ich nicht ganz aufhören sollte. Der enorme Trainingsaufwand und das ständige Wegsein von Zuhause und von der Familie war auf Dauer enorm belastend.

Aus dem Hause Steko

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Doch wie heißt es so schön: „Unverhofft kommt oft!“ und so bekam ich nach einer zweimonatigen Pause einen Anruf von meinem jetzigen Erfolgscoach Mladen Steko. Er wollte sich mit mir treffen, um mit mir über eine mögliche gemeinsame Zukunft im Hause Steko zu sprechen. Und was sollte ich schon sagen – ein solches Angebot bekommt man schließlich nicht alle Tage!!! Seit August 2012 versuche ich nun gemeinsam mit der KS Steko mein Glück und hoffe auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
hier gehts zum Steko!

JuliIrmen1Und was macht Julia Irmen, wenn sie einmal nicht im Ring steht?

Nun ja, wenn ich nicht gerade mit meiner Familie etwas unternehme gehe ich im Sommer ganz gerne mal Wakeboarden bzw. im Winter zum Snowboarden, höre nebenbei viel Musik und beschäftige mich mit Essen in allen Variationen, sowohl zubereiten, als auch verspeisen… 🙂

In diesem Sinne, vielen Dank für euer Interesse und bis demnächst!

Eure Julia